Garbage Time – Limmattal gewinnt, aber schön war’s nicht
SATZ 1 UND 2: SOLID
Der VBC Limmattal brauchte dringend drei Punkte, um im theoretischen Aufstiegsrennen zu bleiben. Gegen Tabellenletzten Rämi sollte das eine klare Sache werden – und das wurde es zunächst auch. Limmattal spielt gradlinig und klar überlegen.
SATZ 3: LÄSSIGKEIT RäCHT SICH
Dann glaubt Limmattal offenbar, das Spiel sei schon im Trockenen. Die Körpersprache: gemütlich. Die Fehlerquote: unnötig hoch. Rämi hingegen steigert sich und nutzt die Einladung dankbar. Der Satz geht – verdient aber völlig unnötig – an den Tabellenletzten, erstes Stirnerunzeln und ein paar fragende Gesichter inklusiv. Soviel zu Garbage Time.
SATZ 4: UMSTRITTEN, ZERFAHREN ABER IMMERHIN MIT HAPPY END
Der vierte Satz geht im gleichen Stil weiter. Limmattal findet bis zum Schluss zwar nicht zu seiner Dominanz zurück, aber wenigstens wieder zu einem Mindestmass an Ernsthaftigkeit. Am Ende reicht es – zu knapp, zu umstritten, aber doch verdient – zum Satzgewinn und damit zu den budgetierten drei Punkten.
SZENE DES SPIELS:
Diagonalangreifer Stef‑de‑Chef steigt auf, sieht die Lücke – und hämmert den Ball knapp hinter der 3m-Linie exakt auf die Linie. Ein Punkt fürs Lehrbuch.
Vier Meter. Seitenlinie. Passt doch, oder?
Aber der Schiedsrichter, offensichtlich bereits nach dem ersten Ballwechsel auf dem emotionalen Abstellgleis angekommen, gibt den Ball aus.
OUT... WTF?